Alter Traum

Wenn ein Traum droht wahr zu werden, tauchen Gefühle auf, die eher paradox sind. Angst, Schuldgefühl, Nervosität, Pessimismus. Zwei Übungseinheiten und eine Prüfung bin ich von diesem einen Traum entfernt. Ein Traum, der schon vierzig Jahre in mir schlummert, droht nun kurzfristig wahr zu werden. Viele Voraussetzungen habe ich bereits selbst gemeistert, selbst geschafft, zu … Weiterlesen Alter Traum

Die Rumpelkammer

Es ist die Rumpelkammer in meinem Kopf, die sich nicht mehr schließen lässt, die aus allen Nähten platzt. Es ist die Rumpelkammer in meinem Kopf, in der so vieles ungeordnet rumliegt, das mich nicht zur Ruhe kommen lässt. Es ist die Rumpelkammer in meinem Kopf, die mir immer wieder Erlebnisse zeigt, die ich nicht sehen … Weiterlesen Die Rumpelkammer

es regnet und stürmt

Ich liege draußen, es regnet und stürmt. Die Bäume und dass Glasdach über mir schützen mich vor Nässe und Wind. Ich liege draußen, es regnet und stürmt. Innerlich. Kein Schutz durch ein Dach. Kein Schutz durch Bäume. Kein Schutz vor den Tränen. Kein Schutz vor den Erinnerungen. Ich liege draußen, allein, es regnet und stürmt. … Weiterlesen es regnet und stürmt

erinnern und vergessen

Auch wenn ich ruhig zu sein scheine, hier und in der realen Welt, brodelt es doch sehr in mir, wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Es tobt ein Kampf, ein bitterlicher Kampf zwischen erinnern wollen und vergessen wollen. Doch wer in mir will erinnern? Wer will vergessen? Und wem ist es völlig egal? Ich … Weiterlesen erinnern und vergessen

Gedanken

Gedanken kreuz und quer, Gedanken, mal hü mal hott. Gedanken machen müde, Gedanken machen mürbe. Gedanken über das Sein, Gedanken über das nicht Sein (wollen). Gedankenkrieg, Gedankensalat. Gedanken über das Ich, Gedanken über das andere Ich. Gedanken über was wäre wenn, Gedanken über das was war. Gedanken über das Gedanken abschalten, Gedanken über das warum … Weiterlesen Gedanken

Der Dämon in mir

Oft hatte ich Angst vor ihm, dem Dämon in mir. Der zu viele Gefühle verursacht hat, mich zu viel grübeln ließ, mich immer wieder schlecht machte. Doch heute weiß ich, dass es ihn gar nicht gibt, diesen Dämon in mir. Ich selbst bin wohl der Dämon, der sich nur eines menschlichen Körpers bedient, der andere … Weiterlesen Der Dämon in mir

steter Wechsel

Wieder mal kreisen die Gedanken kreuz und quer in meinem Kopf. Meine Anteile wechseln sich, teils abrupt, teils kaum bemerkbar und schleichend, ab. Eben noch bunte Realität, jetzt schon wieder nur ein grauer Film, mit unbekannten Darstellern. Gerade noch mutig und zielstrebig, jetzt schon wieder verzweifelt, hoffnungslos, resignierend und müde. Ich hasse mich mal wieder … Weiterlesen steter Wechsel

Dieser eine Mensch

Es gibt diesen einen Menschen, der ständig bei mir ist. Er mischt sich in alles ein, in mein Tun, mein Denken und meine Gefühle. Er redet alles kaputt, denkt alles kaputt und zerstört gute Gefühle. Kritisiert was ich tue und was ich nicht tue. Es gibt diesen einen Menschen, mein ständiger Begleiter, ich hasse ihn, … Weiterlesen Dieser eine Mensch

Wollen, nicht können

Wenn ich könnte, wie ich wollte, glaubt mir, ich würde. Doch ich schaffe es nicht. Gerne würde ich mal so richtig ausrasten. Gedanken und Gefühle, freien Lauf lassen. Adressiert raus lassen. Innerlich kein Problem, doch nach Außen kommt meist nur ein zaghaftes: "Ähm". Was bleibt, sind Narben auf Arm und Seele. Ich kann aber nur, … Weiterlesen Wollen, nicht können

Wer bin ich, oder was?

Neunhundert Tage ist es nun her. Neunhundert Tage sind vergangen, seit meinem Zusammenbruch, dem Burnout. Neunhundert Tage, arbeitsunfähig, berufsunfähig, lebensunfähig. Eintausenddreihundert Tage sind vergangen, seit der ersten Stunde Psychotherapie. Weit über hundert Stunden Einzeltherapie, massenweise Gruppentherapie. Zweihundert Tage Klinik, unzählige Therapeuten. Be- und Verurteilungen, stetes Diagnose-Karussell. Was bleibt, ist die wage Erinnerung an einen sehr … Weiterlesen Wer bin ich, oder was?